10 Tipps für einen besseren Umgang mit Lampenfieber

Ob bei wichtigen Gesprächen, großen Auftritten und Vorträgen, oder beim ersten Date, Lampenfieber hat schon fast jeder einmal erlebt. Die typischen Symptome von Lampenfieber sind sehr unangenehm und können von zitternden Händen über Nervosität bis hin zu Pulsrasen, Schweißausbrüchen und psychosomatischen Schmerzen gehen. Selbst die beste Vorbereitung kann so zunichte gemacht werden. Doch das können Sie vermeiden! Wir erklären Ihnen, wie Sie mit 10 einfachen Tricks das Lampenfieber in den Griff bekommen und in jeder Situation cool und souverän auftreten können.

Zeige es dem Lampenfieber!
Zeige es dem Lampenfieber!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Der Angst ins Auge sehen

Das Wichtigste ist, dass Sie akzeptieren, dass Lampenfieber ganz normal ist. Eine Studie besagt, dass für 41% der Menschen das Sprechen vor einer großen Gruppe zu einer der unangenehmsten Situationen überhaupt gehört. Sie sind mit Ihrem Problem also nicht alleine und es gibt einiges was Sie tun können, um Ihr Lampenfieber besser in den Griff zu bekommen.

2. Frischer Wind für den Kopf

Achten Sie auf sich und Ihren Körper und sorgen Sie dafür, dass Sie  gut vorbereitet sind und kein Stress aufkommen kann. Besonders wichtig ist, dass Ihr Gehirn mit genügend Sauerstoff versorgt ist, um Vergesslichkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder sogar einem Blackout vorzubeugen. Machen Sie kurz vor Ihrem Vortrag noch einen Spaziergang. Wenn Sie dafür keine Zeit haben, gehen Sie wenigsten 2-3 Minuten an die frische Luft, atmen Sie einige Mal tief durch und machen Sie ein paar leichte Gymnastikübungen. So kommt das Blut in Ihrem Körper in Bewegung und Sauerstoff erreicht besser das Gehirn.

3. Ach, das habe ich doch schon hundert mal gemacht!

Situation, die Sie so oder so ähnlich schon mal erlebt haben, machen es Ihnen besonders einfach, schließlich haben Sie sie schonmal gemeistert. Denken Sie immer an Ihren letzten Erfolg und das Gefühl der Erleichterung, wenn Sie Ihren Vortrag beendet haben. Und wissen Sie was ? Erleichtert können Sie auch davor schon sein, denn Sie haben diese Situation schon einmal bewältigt, also werden Sie das auch wieder schaffen

4. Ablenkung, Ablenkung und noch mehr Ablenkung 

Lenken Sie sich ab! So können Sie Ihre Gedanken an den bevorstehenden Vortrag kaum mehr nervös machen. Lesen Sie ein Buch, führen Sie eine Unterhaltung, bleiben Sie in Bewegung. Die Möglichkeiten sind grenzenlos. Wenn Sie wissen, dass Ihnen nichts einfällt, was Sie vor einem Vortrag machen könnten, schreiben Sie sich schon im Vorfeld eine To-Do Liste mit einfachen Aufgaben, die Sie dann vor Ihrem Vortrag abarbeiten können. Z.B. ein Hotel für Ihren nächsten Urlaub buchen, einen Arzttermin ausmachen oder einem alten Bekannten eine Mail schreiben. Die Hauptsache ist, dass Ihre Gedanken nicht um Ihren Vortrag kreisen.

5. Komm, machen Sie es sich bequem 

Mit einer angenehmen Atmosphäre vor Ihrem Vortrag wird es Ihnen schon viel leichter fallen entspannt zu bleiben. Wenn Sie können, sorgen Sie dafür dass Sie einen Raum haben, in den Sie sich zurück ziehen können. Hören Sie angenehme Musik, suchen Sie die Gesellschaft einer Ihnen vertrauten Person, machen Sie einfach das, was Ihnen gut tut und für Wohlfühlstimmung sorgt. So können Sie ganz entspannt und stressfrei in Ihren Vortrag starten.

6. Manipulier Sie Ihre Gedanken

Wenn Sie es nicht schaffen, Ihre Gedanken auf etwas anderes, als Ihren bevorstehenden Vortrag zu richten, dann achten Sie darauf, dass diese stets positiv sind. Wenn Ihnen der große Raum und die Menschenmenge, vor denen Sie Ihren Vortrag halten werden Angst machen, dann manipulieren Sie Ihre Gedanken immer in die positive Richtung. Sehen Sie viele Menschen nicht als Grund nervös zu sein, sondern als Ansporn und freue Sie sich so viele Menschen an Ihren Ideen und Gedanken teilhaben lassen zu können. Versuchen Sie in allem was Ihnen bevorsteht das Positive zu sehen und halte Sie sich nur an diesem Gedanken fest.

7. Alles halb so schlimm

Stellen Sie sich vor was im schlimmsten Fall passieren könnte: Sie könnten ein Wort falsch aussprechen, sich verhaspeln, stolpern oder den Faden verlieren. Alles halb so schlimm, einfach lächeln und mitlachen, sich kurz sammeln und in Ruhe mit ein paar Sympathiepunkten mehr auf Ihrer Seite und einem gut gelaunten Publikum weitermachen! Fehler sind menschlich und machen noch dazu sympathisch.

8. Sonne dich schonmal in deinem Erfolg 

Sie können sich auch vorstellen was im besten Fall passieren könnte: Sie halten einen grandiosen Vortrag, Ihr Publik ist begeistert und überhäuft Sie mit Applaus und Komplimenten. Klasse oder? Und das beste daran ist, dass je öfter Sie sich diese Vorstellung vor Augen rufen, desto größer Ihre Chance auf Erfolg ist. Denn Sie verinnerlichen diese Vorstellung immer weiter, bis sie fast automatisch eintreten wird.

9. „Always stay postive“ ist dein neues Mantra

„Ich kann das“, „Ich werde brillieren“, „Mein Publikum wird begeistert sein“, „Ich werde mich selber stolz machen“. Sagen Sie diese Sätze immer wieder, am besten laut auf und vor allem glauben Sie auch daran. Dann ist gar kein Platz mehr für Nervosität!

10. Packen Sie das Übel bei der Wurzel 

Stellen Sie sich Ihrer Nervosität und packen Sie sie bei der Wurzel. Führen Sie ein „Angsttagebuch“ und setzen Sie sich mit den Situationen auseinander, in denen Sie Lampenfieber haben. Finden Sie heraus, wovor Sie genau Angst haben und werde Sie sich klar, dass Ihnen nichts passieren kann. In welchen Situation haben Sie mehr oder weniger Lampenfieber? Woran könnte das liegen? Sie können auch eine vertraute Person um Hilfe bitten und mit ihr zusammen Ihre Probleme analysieren, oder Sie erlernen die Kunst des Redens bei einem Rhetoriktrainer.

 

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