„Bei der Rhetorik überlasse ich nichts dem Zufall!“

Michael Ehlers in Radioshow „Koschwitz zum Wochenende“

Am 26. Mai 2018 war der Rhetoriktrainer Michael Ehlers zu Gast bei Thomas Koschwitz’ Sendung „Koschwitz zum Wochenende“. Koschwitz empfängt seit 13 Jahren Persönlichkeit des öffentlichen Lebens in seiner Sendung. Michael Ehlers bezeichnet Koschwitz als Held seiner Jugend, der als erster Late-Night-Talker neben Gottschalk dieses Format etabliert hat.

Michael Ehlers stellte weiterhin sein neues Buch „Rhetorik – die Kunst der Rede im digitalen Zeitalter“ vor und untersuchte die Sprache von Donald Trump, Andrea Nahles und Christian Lindner.

Gute Rhetorik ist nach Ehlers Meinung, wenn die eigene Message richtig, auf den Punkt und in kurzer Zeit beim Zuschauer bzw. Zuhörer ankommt. Beim Radio ist es weiterhin wichtig, dass der Zuhörer Spaß hat, etwas Neues erfährt und natürlich dranbleibt. Dafür ist es entscheidend, dass sich der Moderator gut vorbereitet und eine Kommunikationsstrategie verfolgt. Nur wenn der Redner ein klares Ziel vor Augen hat, kann er die passenden Werkzeuge und Hilfsmittel einsetzen. Michaels klare Ansage: „Bei der Rhetorik überlasse ich nichts dem Zufall!“

Als ein Negativbeispiel nennt er an dieser Stelle eine Rede von Andrea Nahles, in der sie vom „Digitalen Kapitalismus“ spricht, der bekämpft werden muss. Ehlers ist der Ansicht, dass dies ein sehr negatives und auch falsches Bild darstellt, da man die Digitalisierung als eine positive Chance für mehr Wachstum und Entwicklung sehen und darstellen sollte. Nahles Rede war nicht zukunftsorientiert oder modern. Auch die Anrede „Liebe Genossinnen, Liebe Genossen“, die Andrea Nahles mehrfach gewählt hat, wirkte unpassend und aus einer anderen Zeit.

Wenn Sie noch mehr von diesem spannenden Interview erfahren möchten, können Sie die Folge kostenlos unter folgendem Link auf iTunes anhören:

https://itunes.apple.com/de/podcast/koschwitz-zum-wochenende/id523109741

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