Wer quatscht denn da? (oder auch nicht) – Kommunikationstypen in einer Bar

Group Of Friends Enjoying Drink In Bar

BARKULTUR – Einer der Top-Trends des Jahres!

Endlich Freitag, endlich Wochenende. Doch nicht nur am Wochenende, sondern auch wochentags heißt es für viele Geschäftsleute auf Reisen: Einfach mal abschalten, entspannen oder auch einen schönen Abend in einer großartigen Bar verbringen. Gewappnet mit unseren 10 Regeln der Bar-Etikette kann beim Besuch ja nichts mehr schief gehen – vorausgesetzt Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben. Denn wie im echten Leben treffen wir beim abendlichen Gang in die Bar auf eine Reihe verschiedenster Kommunikationstypen. Und damit Sie nicht ins Fettnäpfchen treten und dem Ruhe Suchenden den Abend verderben oder den Drink-Experten durch Unwissen beleidigen, sollten Sie sie alle kennen: Die, die Sie schon sehnsüchtigst erwarten und auch die, die froh sind, wenn Sie sie gar nicht erst ansprechen.

Das Institut Michael Ehlers besuchte die Top-Gastronomen Christoph Köll und Linda Le aus den Bars www.Schluckspecht-Bamberg.de und dem Dude-Bamberg und befragte die Profis nach den verschiedenen Bartypen. Hier ist das Ergebnis:

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Baretikette – 10 Tipps für einen gelungenen Abend, an dem Sie nicht nur der Barkeeper lieben wird

Michael Schluckspecht

Richtiges Auftreten in der Bar, damit der Abend ein voller Erfolg wird? Gar nicht so schwierig, vor allem ,wenn man die Perspektive der Profi-Barkeeper kennt.

Schummriges Licht, gute alte Jazzmusik und köstliche Drinks. Ein Abend in einer Bar bietet nicht nur für den Gaumen große Freuden. Denn die wohlige Atmosphäre, gepaart mit der späten Tageszeit lässt Geselligkeit aufkommen. Einfach entwickeln sich so gute Gespräche, das eigene Netzwerk kann gepflegt und der ein oder andere interessante Kontakt geknüpft werden – vorausgesetzt, man kommt gut beim Gesprächspartner an. Damit Sie bei Ihrem nächsten Barbesuch glänzen, haben wir uns mit den begnadeten und mehrfach ausgezeichneten Bartendern Linda Le und Christoph Köll im Bamberger Schluckspecht getroffen, um uns über die wichtigsten Regeln der Bar-Etikette auszutauschen. Die Profis geizten nicht damit, uns ihre Erlebnisse von der anderen Seite des Tresens zu schenken und gemeinsam konnten wir folgende Tipps ableiten:

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Pick Up Artists – Wie schüchterne Jungs lernen, auf groteske weise Frauen aufzureißen.

Sie treffen sich in Gruppen im Park. Sie gehen gezielt auf Partys. Sie belagern Innenstädte. Ihr gemeinsames Ziel: Frauen aufreißen. Die Rede ist von Pick-Up-Artist (PUA), vermeintliche Profis in der Kunst der Verführung. Überdurchschnittlich schöne Frauen sind das Objekt der Begierde der Pick-Up-Artists. Und Objekt ist dabei der richtige Ausdruck. Eine große Community hat sich da inzwischen gegründet, denen man einfach in ihren Foren folgen kann um deren “Kunst” und die Erlebnisse damit zu verfolgen. Wir haben das eine Weile gemacht und sind auf eine fremdartige Welt gestossen. Sektenähnlich haben die PUA´s  ihre eigene Sprache entwickelt und schirmen sich regelrecht von Kritik ab. Auch reden sie sich selbst die niederen Beweggründe ihrer Absichten gut. “Die Frauen wollen es doch so…”.

Ein freundliches Auftreten, Humor oder Hilfsbereitschaft des weiblichen Gegenübers ist den “Artists” egal. Hauptsache das auserkorene “Hot Babe” erzielt einen hohen Wert auf einer Skala von 1 bis 10. Denn erst dann lohnt es sich, das “Target” überhaupt anzusprechen. Dabei ist die versprochene Erfolgsquote hoch, denn der Credo lautet: Liebe ist kein Zufall, sondern nur eine Frage der richtigen Technik. Das sogenannte “Gamen” von Frauen klingt nach einem spaßigen Spiel, ist es aber nicht. Zumindest nicht für die Frauen.

Stalker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schnelle Lösungen für einsame Herzen

Die Anführer der Szene werden gefeiert wie Rockstars.

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Christliche Terroristen in einem muslimischen Land? Ein Perspektivwechsel

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Achtung: Dieser Artikel öffnet die Augen. Das haben Perspektivwechsel so an sich. Und wir werden einen Blick auf eine unglaublich mutige Journalistin werfen, die es einfach mal gewagt hat. Der Perspektivwechsel ist hierbei eine grandiose Methode.

 

Ein Mal neben sich treten und die Welt mit anderen Augen sehen: Indem eine saudische Journalistin die Frage aufwirft, wie sich Muslime verhalten würden, wenn sie von christlichen Terroristen attackiert werden, vollzieht sie ein perfektes Beispiel eines Perspektivenwechsel. Doch was genau bedeutet ein Perspektivenwechsel? Der Duden gibt uns hierfür zwar keine Definition, aber ein perfektes Anwendungsbeispiel: „Perspektivenwechsel als Grundprinzip des interkulturellen Lernens“. Was lernen wir daraus? Die Perspektive zu wechseln schafft Verständnis für andere und für die Situation in der wir uns befinden. Dabei sind die Methoden des Perspektivenwechsels genauso vierfältig, wie seine Anwendungsbereiche: Vogel- und Froschperspektive, den Blickwinkel einer anderen Person oder die Sich durch die „Brille“ einer anderen Werte- und Normordnung.

Natürlich ist der Perspektivenwechsel auch eine tolle Übung für bessere Kommunikation. Nicht zu selten führt Kommunikation zu Missverständnissen und das nur, weil der Sender die Nachricht anders interpretiert, als der Empfänger. Abhilfe kann dabei der Perspektivenwechsel im klassischen Sinne schaffen: Das Hineinversetzen in mein Gegenüber. Wer ist dieser Mensch? Was verrät mir seine soziale Herkunft über seine Wertvorstellung? Was wünscht er sich? Wer diese Fragen beantworten kann wird viel zielgerichteter kommunizieren können. Denn Perspektivenwechsel schafft Verständnis – eine Tugend die wir in konfliktgeplagten Zeiten wie diesen, besonders gebrauchen können. Wie das funktionieren könnte zeigt die in Katar lebende liberale und saudische Journalistin Nadine Al-Budair. Sie veröffentlichte einen Artikel in der Kuwaiter Tageszeitung Al-Rai, in dem sie die Frage stellt, wie Muslime reagieren würden, wenn Christen sich in ihrem Land in die Luft sprengen würden oder versuchen würden der anderen Kultur ihren Glauben aufzuzwingen. Sie fordert die muslimische Welt auf, einen Blick auf sich selbst zu werfen und Reformen durchzuführen, statt westliche Ansichten zu verurteilen.


Im folgenden einige Auszüge aus ihrem Artikel:

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