Storytelling – Das rhetorische Werkzeug der Gegenwart

Mehrere Monate anhaltende Dunkelheit und Eiseskälte. Schneemobile als hauptsächliche Fortbewegungsmittel. Von Sonne keine Spur: Herzlich Willkommen in Longyearbyen, der nördlichsten Siedlung der Welt. Hier leben mehr als zweitausend Menschen, deren innere Uhr wegen fehlender Tageszeiten über weite Strecken des Jahres nicht funktioniert. Der dreizehnjährige Torje hat Angst vor dieser anhaltenden Dunkelheit. Ein großes Problem, das nicht nur er hat, sind nämlich die Schwierigkeiten beim Aufwachen durch den Verlust jeglichen Zeitgefühls. Eines Tages jedoch erhält Torje bei einer Bürgerversammlung ein Hilfsmittel für den Kampf gegen die Dunkelheit: Das Wake-up Light, ein einfacher Lichtwecker, der einen Sonnenaufgang simuliert.

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Führung mit Stil

An was denken Sie, wenn Sie das Wort „Führung“ hören? Autorität und Dominanz? Führung ist weit mehr! Erfahren Sie, wie heute richtig geführt wird. Wir stellen Ihnen die von Max Weber und Kurt Lewin geprägten Führungsstile vor. Außerdem erhalten Sie in diesem Beitrag wertvolle Tipps, die Ihnen dabei helfen, Ihre Kompetenz als Führungskraft zu verbessern.

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Statements zur Rhetorik von Verlierern zur Landtagswahl SH und NRW 2017

Um die „Verlierer-Rhetorik“ von Albig und Kraft zu analysieren, müssen wir uns mehrere Plattformen ansehen, auf denen die Spitzenkandidaten Wahlkampf betrieben haben.

Wirft man beispielsweise nochmal einen Rückblick auf die NDR Wahlarena, lässt sich faktisch vielleicht kein klarer Sieger festmachen, rhetorisch hingegen sehr wohl. Warum? Hier die wichtigsten Punkte:

  • Gleich bei der ersten Frage einer 16-jährigen Schülerin machte der amtierende Ministerpräsident Albig einen miserablen, rückgratlosen ersten Eindruck ganz im Sinne der stereotypen „Ich war´s nicht-Mentalität“ von Politikern: Er schiebt die Verantwortung für die unhaltbaren Zustände in Schulen wörtlich den Kommunen, der gesamten Gesellschaft und der vorausgegangenen Landesregierung bis 2012 in die Schuhe. Ein solches Verhalten hat dauerhafte Auswirkungen auf die unterbewusste Wahrnehmung der Bürger. Da Politikern, pauschal gesagt, ein schlechter Ruf vorauseilt, begegnen wir ihnen grundsätzlich erstmal mit Skepsis, wenn nicht sogar mit Misstrauen. Man könnte dieses Phänomen leider schon fast als eine Art gesellschaftliche Konditionierung bezeichnen, die es für Politiker im Wahlkampf zunächst einmal zu neutralisieren gilt. Albig macht genau das Gegenteil, indem er den Bürger in seiner Aversion gegen Politiker gleich zu Beginn bestätigt. Wir müssen uns als Analytiker klarmachen, dass tiefenpsychologischen Vorgänge eine größere Rolle in Wahlkämpfen einnehmen. In Deutschland scheint das noch nicht so angekommen zu sein, außer man redet über Propaganda Populismus. Dabei beginnt und endet jegliche Art von Kommunikation in unseren Köpfen!
  • Im Vergleich zu den Gewinnern viel langatmigere Formulierungen, Verschachtelungen und Nebensätze
Rhetorik Experte Michael Ehlers

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Kandidatenduell im WDR war Hannelore Kraft ihrem Herausforderer Armin Laschet bei weitem unterlegen:

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