Google+: Neues Design und mehr Funktionen

In einem offiziellen Blog Eintrag stellt Google das Upgrade seines sozialen Netzwerks Google+ vor. Schwerpunkte der neuen Version sind vor allem das Design sowie erweiterte und neue Funktionen.  Außerdem nennt Google neue Nutzerzahlen: Nachdem im Januar laut eigenen Angaben von Google noch 90 Millionen Menschen angemeldet waren, sollen es jetzt über 170 Millionen Nutzer sein.

Als wesentlichen Aspekt gilt für Google das Design. So soll die überarbeitete Oberfläche den Nutzern ein attraktiveres Netzwerk bieten und die Bedienung erleichtern. Dazu gehört auch die neue dynamische Navigationsleiste am linken Profilrand. Auf dieser kann man die Apps per Drag & Drop in eine beliebige Reihenfolge bringen, bzw. je nach Bedarf sichtbar und unsichtbar machen. Fährt man mit der Maus über eine App, werden weitere Schnellfunktionen angezeigt.  In Zusammenhang mit der Navigationsleiste kündigt Google weitere „große Features“ an.

Das Update bringt auch neue Möglichkeiten in den verschiedenen Konversationsformen mit sich. So können jetzt hochauflösende Fotos und Videos gepostet werden. Andere neue Features sind sog. „Konversationskarten“, die das Auffinden von Diskussionen erleichtern und zur Teilnahme anregen sollen, sowie die „Aktivitätsschublade“, welche Aktivitäten der Community in Bezug auf eigene Inhalte aufzeigt. Auch bei den Hangouts (Videochats) wird mehr geboten: Auf einer speziellen Seite erhält der Nutzer einen Überblick über Einladungen von Mitgliedern aus seinen Kreisen und öffentliche Hangouts wie Live-Übertragungen.

Weitere Neuerungen sind die „Erkunden“-Seite, auf der interessante Neuigkeiten im Netzwerk präsentiert werden und das überarbeitete Profil. Dieses erinnert mit der neuen Chatleiste, Profil- und Titelfoto stellenweise an Facebook.

Bereits kurz nach der Veröffentlichung hagelte es Kritik für das neue Google+. Vor allem die Tatsache, dass gerade auf größeren Monitoren viel ungenutzter Weißraum im Browserfenster zu sehen ist, bringt viele Nutzer dazu, Google+ regelrecht zu verspotten.

(Quellen: offizieller Google Blog, Spiegel)

 

 

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