Hier bin ich, hier bleibe ich – Eine Heldengeschichte!

julianeu

Am Nachmittag eines theorielastigen Unitages entschloss ich mich dazu das Jobportal der Universität durchzustöbern. Neben den üblichen Praktika in Redaktionen oder im Einzelhandel stieß ich auf eine interessante Anzeige des Michael Ehlers Instituts. Es wurde mit Rhetorik, Social Media, Big Data und Kommunikation geworben, also genau die Themen, die mich in meinem Masterstudium der Soziologie bewegten und über die ich, nicht nur am heutigen Nachmittag, bereits seitenweise Literatur geschmökert hatte. Meine Aufmerksamkeit war geweckt, die Recherche begann.


Etwas Praxisluft in der Privatwirtschaft schnuppern, das wäre nicht schlecht. Gleichwohl wurde mir auf der Website versprochen, dass PraktikantInnen im Institut nicht nur die Kunst der Herstellung eines koffeinhaltigen Heißgetränkes erlernen, sondern ungewöhnlich tiefe Einblicke in die Strukturen des Unternehmens und einen hohen Grad an Eigenverantwortung bekommen. Die Schlagworte strategische Kommunikation in Unternehmen und Politik, basierend auf eigenen empirischen Studien ließen mein Soziologinnenherz endgültig höherschlagen und ich bewarb mich sogleich mit meinem zuletzt verfassten Essay.

Dieser gefiel und schon befand ich mich beim Vorstellungsgespräch in einem wunderschönen Altbaubüro im Herzen der Stadt. Begrüßt wurde ich nicht nur von einem netten Team, welches in einem fröhlichen Treiben das Büro belebte, sondern auch vom Sicherheitschef Rambo persönlich. Der Yorkshire-Terrier gewährte, nach Eignungsfeststellung im Geben von Streicheleinheiten, den Eintritt zum Gespräch mit Michael Ehlers und André Held.

Ein paar Wochen später sollte ich nun das Team mit meinem Wissen bereichern. Tatsächlich fanden meine Ideen und Themen für Artikel in Blog und Print großen Anklang. Soziale Netzwerke und Plattformen mal aus einer kritischen Perspektive beleuchten, gleichzeitig Vorträge und Seminare vor- und nachbereiten, Newsletter gestalten, Projekte und Kunden betreuen. In sämtliche Bereiche des Unternehmens durfte ich vordringen, meine Stärken beweisen und meine Schwächen nutzen. Konstruktive Kritik oder Verbesserungsvorschläge von meiner Seite wurden stets ernst genommen und erfuhren sich sogleich in der Umsetzung. War es letztendlich das motivierende Feedback oder der lockere Hüftschwung zu rockigen Gitarrenklängen, mit dem wir an manchen Tagen durchs Büro tänzelten, welche dieses Praktikum zu etwas Besonderem werden ließen? Sicher beides.

In kreativer und lockerer Atmosphäre, etwa beim Storytelling-Workshop oder beim Rhetorik-Seminar lernte ich nicht nur einiges über die Kunst der Sprache, ebenfalls entwickelte ich mich persönlich weiter. In didaktisch ausgeklügelten Konzepten zwischen Theorie und Praxis gab es himmelhochjauchzende und zu Tode betrübte Momente der persönlichen Erkenntnis. Eine unbezahlbare Erfahrung, die mich selbst im grauen Unialltag beflügelten, stets neugierig zu bleiben und gelernte Fähigkeiten oder Theorien in der Praxis auszuprobieren. Und genau das tat ich, mal mehr und mal weniger erfolgreich. Was bekam ich dafür? Noch mehr Verantwortung für Kunden, eigene Projekte und die Chance eine Ausbildung als Rhetoriktrainerin beginnen zu können.

Ich hatte nicht nur den leicht bestechlichen Sicherheitschef Rambo als Verbündeten gewonnen, das gesamte Team bestärkte und bestärkt mich immer noch mit positiver Resonanz für meine geleistete Arbeit. Nun nicht mehr als Praktikantin, vielmehr als Projektleiterin und festen Bestandteil im Institut.

Mehr als empfehlenswert ist also das Praktikum im Institut Michael Ehlers. Eigenverantwortung, kreativer Freiraum für Ideen und spannende Aufgaben lassen nie eintönigen Büroalltag oder gar Langeweile aufkommen. Nachhaltige Lernerfahrung, Humor und eine Bandbreite von Fähigkeiten und Wissensschätzen erwarten Dich im Team.

Bock? Dann melde dich im Kontaktformular bei uns.

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