Ein Tag für Kinder & Jugendliche in der Perspektivfabrik Brandenburg (Henry Maske Stiftung)

Einer der besten Boxer seiner Zeit und heute Unternehmer und Wohltäter

3:30 Uhr aufstehen. Ab in den Flieger nach Berlin und eine Stunde mit einem Leihwagen nach Mötzow bei Brandenburg. Auf mich und meine „Club-55“ Kollegen Jürgen Hollstein, Tom Schmitt und Stephan Heinrich warteten besondere Kinder und Jugendliche. Einige von Ihnen haben das erste Mal in ihrem Leben Urlaub gemacht. Wie ist es dazu gekommen? Während des „Club-55„-Kongress 2011 in Warnemünde war Henry Maske unser Stargast und erhielt einen Sonderpreis für sein Lebenswerk. Dabei erzählte er bewegendes über seine Stiftung.

Tom Schmitt, Stephan Heinrich, Michael Ehlers und Initiator Jürgen Hollstein

 

 

 

 

Henry Maske freut sich über eine Spende von € 15.000,- für die Henry Maske Stiftung gemeinsam mit Club-Präsident Rudolf Obrecht

 

 

 

Zum Beispiel über die junge, alleinerziehende Mutter eines elfjährigen Buben. Sie wohnen in einer tollen Wohngemeinschaft und sehen sich dennoch selten. Die Mutter reißt sich ein Bein aus. Manchmal auch beide. Drei Job´s. Rund um die Uhr kämpft sie für ihr Einkommen – insbesondere um den Jungen für die Schule vernünftig auszustatten. Erzogen wird er von der gesamten WG. Wer Zeit hat, kümmert sich liebevoll um den Buben. Er geniesst die verbleibende Zeit mit der Mama. Für Ihre Erschöpfung, wenn sie Nachts wieder in der Post als Hilfsarbeiterin Kartons geschleppt hat, hat er Verständnis. Er hat alles was man für eine gute Erziehung braucht. Ein guter Junge. Urlaub – allerdings, hatte er noch nie. Das ist nicht drin. Es reicht einfach nicht. Und die Mutter? Zeit für sich? Einmal ausgehen. Spaß haben? Alleine sein und auch einmal ohne den Jungen mit Freunden quatschen? Auch nicht drin. Es geht nicht. Hier setzt die Henry Maske Stiftung an. Und seit 2011 unterstützt der „Club 55“.

 

 

 

 

Hier ein kurzes Video über das unterstützte Projekt „Perspektivfabrik“:

 

 

Den Mitgliedern der „European Community of Experts in Marketing and Sales – Club 55“  war und ist „Nachhaltigkeit“ wichtig und weit mehr als nur ein Wort. Daher machten sich am 12.07.2012 gleich vier Club-55 Experten auf den Weg ins Brandenburgische um die Ferienfreizeit mit Workshops zu begleiten und die Perspektivfabrik unter die Lupe zu nehmen.  Vorab: Wir waren alle begeistert von der Anlage, dem Personal und vor allem den Teilnehmer/innen.

 

 

Von Links: Tom Schmitt (mit Brigitte Caspers-Merse von der "Holsteiner Allgemeine"), Stephan Heinrich (Vorne), Michael Ehlers, Jürgen Hollstein und dem Leiter Claus Hassing

 

 

Nach der Begrüßung durch den Leiter der Ferienfreizeit, Claus Hassing und einem kleinen Frühstück ging es in die durch die Henry-Maske-Stiftung finanzierte Sporthalle.

 

 

 

 

 

 

 

Bewegungsspiele zur Begrüßung
Bewegungsspiele zur Begrüßung

 

 

Eine sehr gut gelaunte Gruppe an Kindern und Jugendlichen erwartete uns.

 

 

 

 

 

 

Musikalische Eröffnung

 

 

 

Einige der Betreuer griffen anschließend zur Gitarre und erstaunten uns mit tollen Texten und einer großartigen Gesamtperformance!

 

 

 

 

 

Außergewöhnliche Teamübungen

 

Für uns vier „Experten“ war es eine echte Herausforderung mit so jungen Menschen zu arbeiten. Das Lampenfieber war auch zu spüren. Frohen Mutes ging es aber schließlich in zwei Runden, in insgesamt vier Workshops. Jürgen Hollstein begeisterte seine Teilnehmer/innen mit seinem Workshop und den vielen Übungen zum Thema „Stark im Team“.

Der für seine Trainingskonzepte mehrfach ausgezeichnete Ex-Schauspieler und Regisseur Tom Schmitt zeigte mit „Wie man immer cool bleibt“ einen tiefen Einblick in die persönliche Psyche und „Top-Entscheider-Coach“ Stephan Heinrich sorgte mit seinem Thema „Beliebt werden ohne sich anzuschleimen“ gerade bei den jungen Damen für Aufsehen.

 

 

 

 

Stephan Heinrich und Tom Schmitt bei der Workshop Vorbereitung 😉

 

 

Meinen Kollegen, Stephan Heinrich hat der Tag auch nachhaltig beeinflusst. So schreibt er in einem Facebook-Kommentar: „…und ich habe gelernt, dass Bildung in Deutschland an einem Punkt angekommen ist, wo jeder von uns einen wichtigen Beitrag zur Zukunft leisten kann und dringend sollte. Ich für mich habe beschlossen, mindestens zwei Tage pro Jahr dafür zu spendieren, mit Jugendlichen zu arbeiten.“ Das sagt eigentlich alles über die Eindrücke aus, die wir vor Ort gewonnen haben.

 

 

 

 

 

 

Michael Ehlers: Chancen und Gefahren des Internets

In meinem Workshop ging es um die Chancen und Gefahren des Internets. Zwar halte ich regelmäßig (bis zu sechs mal im Jahr) Gratis-Vorträge an Schulen – dennoch war es hier etwas besonderes. Die Teilnehmer/innen waren zwischen 10 und 13 Jahre alt und damit etwas jünger als meine sonstige Schul-Zielgruppe. Ich freute mich über ein aufgeschlossenes und aktives Teilnehmerfeld in der Cafeteria der Turnhalle. Wieder einmal bestätigte sich ein altes Vorurteil: Die Kinder gehen oft reflektiert mit dem Thema Internet um. Rückmeldungen von Eltern und Lehrern bleiben häufig, wegen verständlicher Ahnungslosigkeit, aus. Wodurch Fehler entstehen können, die den jungen Menschen dauerhaft schaden. In der Feedback-Runde sagten die jungen Menschen, sie hätten dennoch viele Tipps mitgenommen und werden in Zukunft noch mehr darüber nachdenken, was ins Netz gehört und was nicht.  Neue Ideen, wie man an einen tollen Praktikumsplatz oder gar eine Ausbildungsstelle kommt, konnten auch vermittelt werden.  Mit dem Leiter der Anlage habe ich ein „Skype-Coaching“ für die Social-Media-Aktivitäten der Perspektivfabrik besprochen.

 

 

 

 

Workshop-Einweisung in der Sporthalle der Perspektivfabrik

 

 

 

Fazit: Die Spende des „Club-55“ wurde sehr gut angelegt. Die Damen und Herren der Henry-Maske-Stiftung und der Perspektivfabrik machen einen großartigen Job. Wir sollten im „Club“ nach Möglichkeiten für ein dauerhaftes und verlässliches Engagement suchen. Zumindest haben wir vier und vor einem Jahr bereits Martin Limbeck und Jürgen Hollstein viele, positive Eindrücke mitnehmen dürfen, die wir unseren „Club-Kollegen/innen“ mitteilen können. Wer weiß, was daraus alles entsteht?

 

 

Den Kindern und Jugendlichen wird auf jeden Fall viel geboten. Eine durchdachte und gepflegte Anlage lädt zum Aktivurlaub ein. In Ihren Gesichtern war die Freude und Erholung ablesbar. Ein toller Sandstrand am großen See mit einer kleinen Segelyacht, Ruderbooten und Kanus, leckeres Essen und gepflegte Sportanlagen bieten ein tolles Ambiente.

Der See an der "Perspektivfabrik"

 

 

Von meiner Seite sage ich noch „Vielen Dank“ an meinen Freund und Kollegen Jürgen Hollstein, der die Organisation unserer Tour übernommen hat und sich wieder einmal für den „Club“ und die Menschen stark einsetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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