^ME Privat: „Mal ein Wink mit dem Zaunpfahl.“

Ich muss das mal loswerden.

Nach dem von der SPD geschaffenen und von der CDU/CSU mit zu verantwortenden Desaster um den Mindestlohn und totalen Bürokratie-Wahnsinn für uns Unternehmer aus dem Anti-Arbeits-Ministerium um die deutsche Chef-Ideologin Andrea Nahles, dem totalen Maut-Desaster aus Bayern und den nahezu unglaublich dämlichen Entscheidungen rund um die „Digitale Transformation“ in Deutschland (Inhalte dazu in meinem nächsten Buch), ist es aus meiner Sicht höchste Zeit sich wieder politisch einzubringen.

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Es muss wieder eine Kraft in Deutschland geben, die sich nicht nur an den Wünschen der Konzerne und den Bedürfnissen der sozial schwachen Menschen orientiert, sondern den Unternehmer und die Leistungswilligen mindestens auf Augenhöhe unterstützt. Ich kämpfe seit vielen Monaten mit mir. Aber beim Jahreswechsel hat es endgültig „Klick“ gemacht. Diese ganzen haltlosen Randgruppen wie PEGIDA entstehen doch nur, weil die Menschen spüren, dass wir keine Politiker/innen in der Regierung haben, die uns wirklich Halt geben können und uns sicher in eine gute Zukunft führen, in der wir uns weiter unsere großartigen Sozialsysteme leisten können.

„Leistung muss sich wieder lohnen.“ Seit Jahren höre ich diese Worte aus dem Munde berufener Politiker/innen der beiden großen und nun so brüderlich verbundenen Volksparteien. Dieser Satz ist in meinen Ohren zu einer einzigen Phrase verkommen. Ich bin überzeugt davon, dass wir uns als Unternehmer wieder mehr und lauter einbringen müssen. Es ist völlig gleich mit welchem Unternehmer ich mich in letzter Zeit unterhalten habe, bis auf ein paar Sozialdemokraten (ohne wahrlich überzeugtem Auftreten in diesem Fall), habe ich keinen kennengelernt, der zufrieden ist mit den Entscheidungen aus dem Nahles-Ministerium.

Das braucht uns aber auch nicht verwundern, ist diese Besetzung des Ministeriums doch ein gutes Beispiel für einen großen Systemfehler unserer Demokratie. Frau Ministerin hat in ihrem gesamten Leben nur Politik gemacht und mit ihren Ideologien die Menschheit genervt. Sie kennt Unternehmen nur vom Hörensagen. Sie ist der Leuchtturm, der die Fehler unserer Demokratie zeigt. Amateure die als brave Parteisoldaten Karriere machen. Nahles war schon zu ihren Juso-Zeiten eine heimliche Verfechterin der Planwirtschaft, um ihre persönliche Idee von Gerechtigkeit zu leben. Bis heute hat sich nichts geändert. Der von ihr geschaffene Bürokratie-Wahnsinn bei der Dokumentation von Arbeitszeiten rund um den Mindestlohn beweist das nur allzu gut.

In ihrer ideologischen Welt hat sie dabei nur etwas Wichtiges vergessen: Es sind Unternehmer und nicht Politiker, die Arbeitsplätze schaffen. Hauptsächlich Kleinunternehmer und der kräftige Mittelstand. Gerade die sind besonders belastet.

Nun setzt am 20. Februar die Generalsekretärin auch noch einen drauf, und zeigt in ihrem öffentlichen Posting auf Facebook, was sie von Unternehmern hält und plappert dem Schleswig-Holsteiner SPD-Funktionär (stllv. Bundesvorsitzender der SPD) treu nach.

Yasmin Fahimi zeigt Unternehmern gerne, was sie von ihnen hält: Nichts!
Yasmin Fahimi zeigt Unternehmern gerne, was sie von ihnen hält: Nichts!
Stegner legt vor und bezeichnet Unternehmer als Trottel und Ganoven
Stegner legt vor und bezeichnet Unternehmer als Trottel und Ganoven

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So etwas bringt mich zur Weißglut. Aber ich stimme zu: Historische Leistung. Nur leider keine Gute.

Zum Glück wissen Unternehmer und die betrogenen Arbeitnehmer wem sie das zu verdanken haben: Euch Politikkindern. Ihr habt weder die intellektuellen noch handwerklichen Fähigkeiten ein Gesetz auf die Straße zu bringen. Es gibt erstaunlich wenige, die etwas gegen einen sinnvollen Mindestlohn haben. Aber zum Glück sehr viele Menschen, die kapieren, was für ein Drecksgesetz ihr produziert habt. Genau bei diesem Gesetz sieht man, dass sie nichts gelernt haben und immer noch Ideologen statt Realpolitiker sind. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern der Brandt- und Schmidt-Generationen, sind ihre Gesetze einfach handwerklich desaströs. Was ich als Berater in den Unternehmen mitbekomme, macht mir so viele Sorgen, dass ich heute davon ausgehen muss, dass die Schäden des Mindestlohn-Gesetzes irreparabel sind. Unternehmen aus den Bereichen Pflege geben leise auf. Obst- und Spargelbauern krepieren. Gastwirte verkürzen ihre Öffnungszeiten. Zeitungen (eh eine gebeutelte Branche) verkleinern ihre Auflagen und schmeißen Rentner raus, die bisher gerne für einen kleineren Lohn ausgetragen haben, weil einfach doppelt so lange für eine Straße brauchen als ein Student. Nun schauen Sie aus dem Fenster – Tag für Tag. Taxifahrer und Friseure (so oft genannte Beispiele) haben netto kaum mehr bis weniger, da der Kunde an Trinkgeld spart aufgrund der höheren Preise? Und ihr? Sprecht von historischer Leistung und verpulvert haufenweise Steuergelder für eine dämliche Anzeigenkampagne. Wie viel Millionen kosten eigentlich die tausende Zollbeamte, die gerade eingestellt werden um die Unternehmer zu malträtieren und Stundenzettel zu überprüfen? Wenn das noch nicht reicht um seine eigene Unfähigkeit zu verstehen (ich weiß, dass sie eine Ideologin sind und genau deshalb zu einfach gestrickt, um das zu verstehen), dann verlangt der einfache gesunde Menschenverstand ihren SOFORTIGEN RÜCKTRITT für diese Aussage: „Wer es als Arbeitgeber nicht schafft, einen Stundenzettel ordentlich auszufüllen, ist entweder ein Gauner – oder schlichtweg zu doof.“ Das sagt jemand mit diesem Lebenslauf: Studium, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule, Gewerkschaftssekretärin, Berufspolitiker. Das heißt, Sie sind in Ihrem bisherigen Leben noch nie einer wertschöpfenden Tätigkeit nachgegangen, Sie haben keinerlei Erfahrung, wie ein produktives Unternehmen funktioniert.

Dennoch: Ich habe großen Respekt vor jedem Menschen der sich parteipolitisch organisiert. Egal in welcher Partei. Ich habe sehr viele gute Freunde und Freundinnen, die sich in CDU/CSU, der SPD oder sogar bei den Grünen, Piraten, und Linken einbringen. Die ihre Freizeit in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen. Im Augenblick sehe ich allerdings nur eine Partei, die meinem persönlichen Empfinden und meiner Idee von Politik nahe kommt: Die FDP.

Konsequenterweise bin deshalb in die Partei eingetreten.

Wenn ich nun die Seite wechsele und auf dieser Seite auch offensiv und öffentlich argumentiere, bedeutet das nicht, dass ich auch nur einem Andersdenkenden den Rücken zukehre. Im Gegenteil.

Dennoch möchte ich mich lautstark einbringen und gerne den Diskurs suchen.

Im Parteiprogramm der FDP habe ich ein tolles Zitat gefunden:

> Archimedes soll gesagt haben: „Gib mir einen Punkt, auf dem ich stehen kann und ich werde die Welt aus den Angeln heben.“ <

 

Mein Standpunkt: Der verantwortungsbewusste Unternehmer muss in Deutschland wieder Rahmenbedingungen vorfinden, die seine Lust an Leistung fördern statt begrenzen. Der Unternehmer muss von Bürokratie entlastet werden. Politik sollte Rahmenbedingungen schaffen, die es Unternehmen und Unternehmern ermöglichen seine Produktivität hoch zu halten. Der Mittelstand ist der größte Arbeitgeber Deutschlands. Hier entstehen Ausbildungsplätze, Praktika und schließlich Arbeitsplätze.

Dafür werde ich mich ab sofort persönlich und lautstark einsetzen.

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1 Kommentar

  1. Ich habe 17 Jahre in einem großen Unternehmen gearbeitet. Circa 12 Jahre davon war ich konzernweit für Optimierungsthemen zuständig, damit meine ich nicht Personalabbau! Wir haben jährlich zwischen 1.000 und 1.500 Personen eingestellt.

    In dem Zeitraum haben wir die manuellen Zeitaufschreibungen für Mitarbeiter entschlackt, Stempelautomaten zugunsten der Vertrauensarbeitszeit abgeschafft, auf die Vollständigkeitsprüfung von Reisekostenabrechnungen verzichtet, Bürokratie abgebaut, etc.

    Irgendwie sind diese Trends (teilweise von vor zehn Jahren …) noch nicht in der Politik angekommen.

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