Mobile-Dating #1: Warum Flirt-Apps unser Liebesleben bereichern

Concept of lovers communication trough social network

Soll ich oder soll ich nicht? Die hübsche Blondine im gemeinsamen Sportkurs ansprechen? Oder mit dem netten Sitznachbarn im Bus quatschen? Mit den ersten Sonnenstrahlen des Frühjahrs steigt auch die Flirtlaune vieler Singles. Doch neue Menschen ansprechen und kennenlernen fällt den meisten schwer. Dabei kann es doch so unkompliziert sein: Chatten, flirten, sich treffen und verlieben. So, oder zumindest so ähnlich sieht im Idealfall eine erfolgreiche Love-Story mithilfe spezieller Dating-Apps aus. Ob ein schneller Flirt oder eine langfristige Beziehung – im Zeitalter des mobilen Online-Datings war flirten nie so einfach wie heute. Zahlreiche Dating–Apps wie Tinder, Lovoo oder Baboo haben es sich zum Ziel gesetzt, einsamen Singles dabei zu helfen, den richtigen Partner zu finden. Und das überall.

Das Prinzip: einfach und ungezwungen

Das Prinzip der Dating-Apps ist bei allen ähnlich. So präsentiert Tinder dem Benutzer die Profilfotos potenzieller Flirtpartner aus dem näheren Umkreis. Finden sich zwei Menschen anziehend, bilden sie ein Match und können beginnen zu chatten. Klingt simpel – ist es auch. Zum Login reicht meistens schon ein Facebook-Profil aus. So wird munter geswapped und gematched, auf dem Weg zur Arbeit, an der Bushaltestelle oder bequem zuhause auf dem Sofa. Ideal für vielbeschäftigte Single, die auf diese Weise unkompliziert neue Menschen kennenlernen können. Das einzige was wir hierfür brauchen, haben wir eh immer dabei: Unser Smartphone. Und genau das ist er, der große Vorteil mobiler Dating-Apps: Überall und jederzeit erlauben sie es uns, mobil zu flirten, zu chatten und sich spontan zu verabreden.

Großes Los für Schüchterne

Der Reiz liegt in der absoluten Unverfänglichkeit. Warum die Zeit für unangenehme Blind-Dates verschwenden, wenn man doch per App die gegenseitige Sympathie bereits vor dem ersten Treffen austesten kann? Warum sich die Mühe machen, Menschen auf der Straße anzusprechen, wenn man mögliche Partner auf dem Smartphone präsentiert bekommt? In der virtuellen Flirtwelt fühlen sich viele Singles wohler, da sie ihrer potenziellen Eroberung nicht Face-to-Face gebenüber stehen. Hemmungen, Menschen anzusprechen? Fehlanzeige. Nervosität und Anspannung? Stotterer im Gespräch? Fehlanzeige. Gerade für schüchterne Menschen bieten Dating-Apps die ideale Voraussetzung, neue Kontakte zu knüpfen. Jeder Match dient als Ego-Booster und setzt Glückshormone frei. Was will Frau oder Mann mehr?

Nicht ersetzen, sondern vereinfachen

Aber wollen sich Menschen in der Realität denn gar nicht mehr kennenlernen? Doch, natürlich wollen sie das, aber in unserem beschleunigten Leben ist oft weder Platz noch Zeit für analoges Flirten. Meistens lernt man Leute aus der Nähe über gemeinsame Freunde, Hobbys oder Interessen kennen – diese Realität übertragen Flirt-Apps auf unser Smartphone. So werden den Partnersuchenden gemeinsame Freunde, besuchte Veranstaltungen und Interessen angezeigt. Es wird mit den Dating-Apps die Partnersuche also nicht ersetzt, sondern lediglich an unser heutiges Leben angepasst. Und wie sich zeigt, geht das Prinzip sogar auf – jede dritte Beziehung entsteht heute schon aus einem Online-Kontakt.

Sie möchten mehr über Mobile Dating erfahren? Dann lohnt es sich auf jeden Fall, einen Blick in Michael Ehlers neues Buch „Herzlich Willkommen im Datengefängnis“ zu werfen, das am 27.04. erscheint. Dieses können Sie hier  im klassischen Handel vorbestellen oder hier auf Amazon.

 

 

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2 Kommentare

  1. Total am Punkt! Seit ich mich kenne, war ich wohl die schüchternste Person in meinem Freundkreis und es fällt mir einfach so schwer, Leute anzusprechen. Durch Nachrichten finde ich es sooo leichter.
    LG
    George

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