„Machen Sie aus dem Gegenwind einen Aufwind“

Michael Ehlers hat neben anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens u. a. Wolfgang Kubicki und Harald Schmidt einen Brief an Angela Merkel verfasst. Sie können ihn hier auf der Seite des stern finden: https://mobil.stern.de/politik/deutschland/angela-merkel–menschen-schreiben-bundeskanzlerin-persoenliche-briefe-8389104.html

Insgesamt gibt es 14 Briefe an die Bundeskanzlerin. In diesen kamen sowohl dankbare als auch kritische Worte vor. So kritisieren Wolfgang Kubicki und Frank Thelen die mangelnden Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung. Die Rentnerin Anita Pixberg wünscht sich eine Grundsicherung, wie es sie in vielen anderen europäischen Ländern bereits gibt. Antje Boetius, die Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung“, fordert mehr Initiative für den Umweltschutz, die Verringerung von CO2-Emissionen, Müll und Giftstoffen. Hierfür benötigt die Kanzlerin jedoch Innovationsfreude. Eben diese fordert auch Michael Ehlers, indem er an Merkel appelliert: „Machen Sie aus dem Gegenwind einen Aufwind. Gegen Sie sind Ihre Gegner Leichtmatrosen.“

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Michael Ehlers in der WirtschaftsWoche: Eine Analyse der Spitzenkandidaten zur NRW-Landtagswahl 2017

Rhetorik-Experte Michael Ehlers. Foto: Steven P. Carnarius

Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer

Schon der britische Literatur-Nobelpreisträger George Bernhard Shaw kritisierte die Politiker Anfang des 20. Jahrhundert vehement für ihre lapidare Art mit Worten umzugehen. Dabei sollte in der Politik Kommunikation fehlerfrei funktionieren, denn sie entscheidet über nichts weniger, als über unser Leben. In der Konsequenz sollte also auch unsere Führungselite den eigenen Anspruch haben, rhetorisch zu glänzen und die nötige Mühe in verantwortungsbewusste Überzeugungsprozesse zu investieren.  Weit gefehlt, denn im vierminütigen Kandidatencheck des WDR zur NRW-Landtagswahl 2017 sind unter den Spitzenkandidaten diesbezüglich deutliche Divergenzen sichtbar. 

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Neues aus dem WOBLA: Schönreden versus schön reden

Rhetorik-Experte Michael Ehlers. Foto: Steven P. Carnarius

„Wir lästern nicht. Wir erörtern Tatsachen!“- Ein hervorragendes Beispiel für Schönrederei, derer sich Männer und Frauen häufig im Alltag bedienen, um ihr Gewissen zu erleichtern und vor anderen ihr Gesicht zu wahren. Das englische Äquivalent ist das sogenannte „sugar coating“. Es handelt sich hierbei um ein Idiom, das wörtlich übersetzt „Zuckerguss“ bedeutet und metaphorisch bereits die Definition für Schönrederei enthält: Der Redende macht bewusst einen negativen Sachverhalt unkenntlich, indem er ihn mit einer Schicht wohlklingender „Alternativfakten“ überzieht.

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Michael Ehlers im WOBLA: Kritik? – Ja, aber bitte richtig!

Kritik
Quelle: @olly Adobe Stock

Teambesprechung mit meiner Kollegin. Heute steht Brainstorming für ein großes Werbeprojekt auf dem Plan. Es muss schnell gehen, denn unser Kunde möchte vorzugsweise gestern schon Ergebnisse sehen. Meine Kollegin macht einen Vorschlag, den ich, auf gut Deutsch gesagt, beschissen finde, und fragt mich auch prompt: „Wie findest du die Idee? Ehrlich!“ So auch meine Antwort: „Scheiße. Lässt sich erstens nicht umsetzen und geht zweitens am Thema vorbei.“ Sie nickt lächelnd: „Stimmt!“ – Keine Kollegin, jemals.

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