Wenn Unternehmen mit persönlichen Facebook Accounts nerven

Manchem Unternehmer kann es einfach nicht schnell genug gehen. Statt sich ordentlich eine Fanpage auf Facebook aufzubauen und sogfältig Fans zu sammeln, wird eben ein Personenaccount geöffnet und fleißig alles zum „Freund sein“ eingeladen, was in Klicknähe ist. Das ist laut Facebook-Statuten* natürlich nicht erlaubt – aber gerade auf regionaler Ebene vielen egal. Solange es die „kleine Dönerbude um die Ecke“ ist – ist es mir auch egal. Mit dem unten dargestellten Text werden die Accounts von mir blockiert.

Wenn allerdings ein großes Unternehmen mit professionellen Marketingabteilungen auf private Accounts zurückgreifen, schwillt mir der Kamm.

*Facebook verbietet es: Die Facebook Nutzervereinbarungen erlauben unter Punkt 4.2 nur den Betrieb privater Profile und schließen unter Punkt 4.4 die Nutzung zum eigenen kommerziellen Nutzen aus. Es droht also die Sperrung des Profils.

 

Anbei ein Mustertext, den ich verwende, wenn ich unliebsame Anfragen dieser Art erhalte:

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Hallo XXXXXXXX!

herzlichen Dank für die Kontaktanfrage. Um bei Facebook einen Überblick zu wahren, bestätige ich nur Kontakte mit realen Menschen. Für Unternehmen und/oder Institutionen gibt es Fanseiten. Unsere Fanseite finden Sie hier: http://www.facebook.com/InstitutMichaelEhlers

Der MENSCH hinter XXXXXXXXX darf sich gerne mit mir verlinken (Falls Er/Sie das nicht schon lange ist.) ;-)

Herzliche Grüße,

Michael Ehlers
http://www.Michael-Ehlers.de/

 

Anbei ein LINK mit weiteren Informationen zum Thema Anfängerfehler vermeiden – Kein privates Profil für Unternehmer

Anbei ein LINK mit Tipps zur Erstellung einer Unternehmensseite

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3 Kommentare

    1. Allerdings was bringt der „virale Erfolg“? Leute sammeln, die dann weg sind… Ist doch doof. Da mache ich doch gleich lieber eine ordentliche Kampagne auf meiner Fanseite.

  1. Natürlich hat man mit dieser Strategie kurzfristig vielleicht den ein oder anderen kleinen Erfolg. Aber was bringt es dem Unternehmen, wenn sie Zeit investieren und am Ende alles umsonst war?

    Langfristig gesehen kommt man damit nicht weit. Und professionell ist es auch nicht unbedingt.

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