Whisky und Rhetorik für einen guten Zweck

„Slainte“…

… hieß es wieder beim alljährlichen Whisky-Tasting mit Kunden und Freunden unseres Instituts im Bamberger Restaurant „Zum Weinritter“. Wie immer stand die Unterstützung einer gemeinnützigen Organisation im Zentrum. Dieses Mal die Neven-Subotic-Stiftung, die den Menschen in Äthiopien den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen möchte. Unter der fachlichen Expertise von Deutschlands versiertestem Whisky-Kenner Michael Gradl erfuhren die Teilnehmer einiges über das etwas andere „Wasser des Lebens“. Die sechs verschiedenen Whiskys stellte Pernod Ricard zur Verfügung.

Dieses Mal führte die hochprozentige Reise nach Irland zu Whiskys wie Redbreast, Green Point und Chivas Regal. Michael Gradl, selbst schon in gefühlt jeder Distillerie Schottlands und Irlands Gast gewesen, erklärte in fränkischer Mundart den Herstellungsprozess und die Besonderheiten der sechs bereitgestellten Whiskys. Der Unterschied zu schottischem Whisky ist vor allem der nicht ganz so volle Geschmack des irischen Bruders. Schottland allerdings ist momentan „leergesoffen“, wie Gradl zum Besten gab. Deswegen hätte irischer Whisky momentan Hochkonjunktur.

Doch hinter dem feucht-fröhlichen Abend steckte ein ernstes Anliegen von Fußballer Neven Subotic. Mit seiner 2012 gegründeten Stiftung geht er das Problem der Wasserknappheit in Afrika an, indem er für Dorfgemeinschaften Brunnen baut.

Für alle Gäste und Unterstützer des Whisky-Tastings hat Neven Subotic sogar ein kleines Grußwort aufgenommen:

Neven dürfte sich auf jeden Fall am Ende des Abends gefreut haben, denn offensichtlich beflügelte der Whisky die Spendenfreudigkeit der 25 Teilnehmer: 805 Euro kamen zusammen.

Und das Beste: Unser Institut hat bereits im Vorfeld versprochen, den gesammelten Betrag nochmals zu verdoppeln. Hierdurch konnten der Stiftung letztendlich 1610 Euro überreicht werden. Somit ist das nächste Dorf in Äthiopien einen Schritt näher am Bau eines neuen Brunnens.

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